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Chatwins Guru und ich

Meine Suche nach Patrick Leigh Fermor
288 Seiten, 16 Farbbildtafeln und Landkarte
EUR 19.95 (D) / EUR 20.60 (A) / sFr 34.90

Generationen von Reisenden verehren ihn, für Bruce Chatwin war er der „letzte Guru“, und auch Michael Obert bewegt sich in der Tradition des ältesten schreibenden Vagabunden: Patrick Leigh Fermor.

1933 wanderte der Engländer zu Fuß von Rotterdam nach Istanbul; für Obert steht er am Anfang seines eigenen Umherschweifens. Als er erfährt, dass Fermor noch leben soll, macht er sich Hals über Kopf auf die Suche nach dem fast Hundertjährigen. Es ist eine Pilgerfahrt mit ungewissem Ausgang.

Obert reist von Berlin über Wien nach Bratislava, durch Ungarn, Serbien, Rumänien, Bulgarien und Albanien bis auf den südlichen Peloponnes. Dabei erkundet er einen ihm fremden Teil der Welt. Seine Begegnungen münden in ein ebenso persönliches wie poetisches Porträt Osteuropas.

Doch bis zum Schluss bleibt die Frage: Wird der Reisende am Ende seinen Mentor finden?

„In der besten Tradition anspruchsvoller Reiseliteratur.“
(DIE ZEIT)

Pressestimmen

„Obert erzählt von den einfachen Leuten, die ihn beherbergen, ihre Geschichten, den Wein und die Äpfel mit ihm teilen. Sein vorurteilsfreies Hinschauen und die unprätentiös genaue Sprache nimmt uns mit auf eine Reise, bei der das Ziel – Sir Patrick – im malvenfarbenen Staubkreisel der Welt erreicht ist: ‚Straße beste Heimat‘ sagt ein serbischer Trucker, der 20 Tonnen türkische Kloschüsseln nach Deutschland transportiert.“
(Berliner Zeitung)

„Auf seiner Reise, die ihn von Berlin über Wien bis nach Kalamata auf dem Peloponnes führt, lernt Michael Obert nicht nur viele Länder kennen, sondern erfährt auch einiges über sich selbst ... Besonders aber die Gefühlswelt des Protagonisten, seine Ängste und Unsicherheiten machen das Buch zu einem authentischen Zeugnis ... Sprachlich ist Oberts Roman so vielseitig wie die verschiedenen Länder, die er bereist.“
(Badische Zeitung)

„Michael Obert verkörpert den schreibenden Nomaden, der durch Schwarzafrika und Zentralasien tourt, durch Indien und Lateinamerika. Die Sucht loszuziehen ist der rote Faden in Chatwins Guru und ich.  Die Reise durch eine fremde Welt wird in diesem packenden Buch zum unendlichen Privileg.“
(Sonntagszeitung Zürich)

„Wie Fermor lässt sich Obert auf Menschen und Gegenden ganz spontan ein. Als Reisender, dessen Tempo nicht von geplanter Effektivität diktiert ist, sondern von neugieriger Offenheit. Obert geht es so wenig wie seinem Vorbild um das Abhaken von Sehenswürdigkeiten, sondern um Erfahrungen abseits davon.“
(Kleine Zeitung, Graz)

„Auf Oberts Weg entsteht das Bild eines Teils von Europa, den wir in Ignoranz und Überheblichkeit vernachlässigen, wofür wir schlussendlich bittere Rechnungen bezahlen müssen. Dieses Buch entwirft ein Bild ohne diese Ignoranz, es lebt von der unbändigen Neugier seines Autors.“
(Salzburger Nachrichten)

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